Schwellenangst Dort, wo die Gedanken sind, da fand ich eine Stelle, an der die Ewigkeit beginnt und vor dieser Schwelle kam ich dann zum Stehen und wollt’ nicht weitergehen. Dort, wo die Gedanken sind, da steh ich vor der Schwelle, dahinter Hier und Jetzt verrinnt, Finsternis und Helle sich ohne Zeit und Raum vereinen
und gleichsam wichtig scheinen. Dort, wo die Gedanken sind, will ich jetzt gerne bleiben. Wo ich so oft gewesen bin, nur einen Schritt noch weiter. Warum den Schritt nicht wagen? Worauf sollt’ ich noch warten? Dort, wo die Gedanken sind,
da steh ich vor der Schwelle, dahinter Hier und Jetzt verrinnt, Dunkelheit und Helle. Aus Lethes Wassern will Vergessen ich trinken und hinter der Schwelle Wahrheiten finden. Dort, wo die Gedanken sind, da steh ich an der Stelle, an der die Ewigkeit beginnt und vor dieser Schwelle bleib ich nicht mehr länger stehen,
ich werde einfach weitergehen. Ich schaffe es bestimmt! Es ist nur noch ein kurzes Stück. Von dort, wo die Gedanken sind, will ich nicht mehr zurück. Sea 12/02

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